Die häufigste Ursache für ein enttäuschendes Druckergebnis ist nicht die Presse und nicht die Folie, sondern die Datei. Mit diesen fünf Punkten legst du deine Druckdaten so an, dass dein Motiv genau so aussieht, wie du es dir vorstellst.
1. Auflösung: mindestens 300 dpi in Endgröße
Entscheidend ist nicht die reine Pixelzahl, sondern die Auflösung in der tatsächlichen Druckgröße. Ein Bild mit 1000 × 1000 Pixeln wirkt am Bildschirm scharf, ergibt aber auf 30 cm Breite nur rund 85 dpi. Das Ergebnis sind ausgefranste Kanten.
Rechne einfach nach: Breite in Zentimetern geteilt durch 2,54, mal 300. So viele Pixel brauchst du mindestens.
Vektordateien (PDF, SVG) haben dieses Problem nicht, sie lassen sich verlustfrei skalieren. Wenn du die Wahl hast, liefere Vektoren.
2. Farbmodus: CMYK statt RGB
Dein Bildschirm zeigt Farben in RGB, gedruckt wird in CMYK. Der RGB-Farbraum ist größer, besonders bei kräftigem Blau, Grün und Neontönen. Lieferst du RGB, rechnet der Druck automatisch um, und leuchtende Farben wirken plötzlich stumpfer als erwartet.
Stelle deine Datei deshalb schon beim Anlegen auf CMYK um. Dann siehst du am Bildschirm bereits, was dich später erwartet.
3. Transparenz: kein weißer Kasten um dein Motiv
Im DTF-Druck wird jeder weiße Bereich tatsächlich mit weißer Farbe gedruckt. Ein Logo auf weißem Hintergrund ergibt also einen sichtbaren weißen Kasten auf dem Textil.
Speichere freigestellte Motive daher als PNG mit transparentem Hintergrund oder als PDF. Ein JPG kann keine Transparenz speichern und ist für Freisteller ungeeignet.
4. Nicht spiegeln
Ein hartnäckiges Missverständnis: Viele spiegeln ihre Datei vorsorglich, weil sie es vom Flexdruck kennen. Das Spiegeln übernehmen wir. Lade dein Motiv einfach so hoch, wie es später auf dem Shirt aussehen soll.
5. Schriften in Kurven umwandeln
Wenn du eine Schriftart verwendest, die auf unserem System nicht vorhanden ist, wird sie ersetzt. Dein Layout verrutscht. Wandle Texte deshalb in Kurven bzw. Pfade um, dann sind sie fest im Motiv verankert.
Was passiert, wenn etwas nicht passt?
Wir prüfen jede Datei vor der Produktion auf Auflösung, Farbmodus und Format. Ist etwas nicht in Ordnung, melden wir uns bei dir, bevor gedruckt wird. Deine Bestellung geht erst dann in die Produktion, wenn die Daten freigegeben sind. So vermeiden wir Fehldrucke.
Kurz zusammengefasst
- Mindestens 300 dpi in Endgröße, besser Vektoren
- Farben in CMYK anlegen
- Freisteller als PNG oder PDF mit Transparenz
- Datei nicht spiegeln
- Schriften in Kurven umwandeln
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Grundlagen zum Verfahren findest du im DTF Ratgeber, das Aufbringen erklären wir unter Verarbeitung. Deine Transfers bestellst du im Shop.